Templates liefern schnell HTML, hinterlassen aber oft dieselbe Altlast: zu viele Routen, zu viele Varianten und kein belastbares Informationsmodell.
Wenn eine App aus einer Demo heraus wächst, besteht die erste ernsthafte Arbeit selten darin, einfach mehr Screens zu bauen. Entscheidend ist, welche URLs das Produkt tatsächlich repräsentieren.
Was sich ändert, wenn die Route wichtig wird
Eine URL ist nicht nur Navigation. Sie ist auch SEO, interne Verlinkung, Sitemap, Analytics und Teil des mentalen Modells der Anwendung.
Wenn /blog, /projects und /services echte Produktrouten sind, müssen ihre Detailseiten genauso sauber behandelt werden: /blog/:slug, /projects/:slug und /services/:slug.
Praktische Regel
- Pro Bereich genau eine kanonische URL behalten.
- Legacy-Varianten konsequent umleiten.
- Die Content-Schicht auf echte Slugs reagieren lassen.
Der große Gewinn entsteht nicht durch neue Namen. Er entsteht, wenn Routen, Content und Metadaten als ein gemeinsames System funktionieren.
